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Wir distanzieren uns!

„Zwischen Autonomie und Angewiesenheit. Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken" – unter diesem Titel hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 19.06.2013 eine 160 Seiten umfassende sogenannte „Orientierungshilfe" herausgegeben. Darin wird behauptet, neben der „traditionellen" Familie (Vater – Mutter – Kinder) könne sich die ganze heutige „Vielfalt familialer Lebensformen" auf die Bibel berufen. Jegliche Art des Zusammenlebens sei biblisch zu rechtfertigen, wenn es denn nur in „Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit" geschieht. Somit wird suggeriert, alle in der Bibel berichteten bzw. vorkommenden „Lebensformen" entsprächen der (göttlichen) Norm, seien normativ, dem Willen Gottes und seiner Schöpfungsordnung gemäß.

Als Kirchenvorstände von Hartenstein und Thierfeld nehmen wir zu dieser aktuellen Entwicklung wie folgt Stellung:

1. Normativ ist in der Heiligen Schrift keinesfalls die „Vielfalt familialer Lebensformen".

2. Einzig normativ und somit dem für uns heiligen Willen Gottes entsprechend ist die von IHM geschaffene Familienstruktur „Vater – Mutter – Kind (er)" in 1.Mose 1, 27f; 2, 24: „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde. – Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch".

3. Diese Familienstruktur wird bestätigt und nach allen im Alten Testament erwähnten Abirrungen und Abweichungen neu in Kraft gesetzt von Jesus selbst in Markus 10, 6-9: „Von Anbeginn der Schöpfung hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau. Darum wird der Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird seiner Frau anhangen und werden die zwei ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was denn Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden."
(Dasselbe bei Matth. 19, 4-6)

4. Kirchenleitende Kreise glauben heute, diese heilige Lebensordnung unseres Gottes selbstherrlich und in Anbiederung an politische Korrektheit, gesellschaftliche Veränderungen und öffentlichen Druck außer Kraft setzen zu können. Was sie sich damit einhandeln, lässt sich aus Gal. 6, 7f. entnehmen: „Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten."

5. Gespräche über die erste Phase des offenen biblisch-ethischen Dammbruches (Homo-Paare in Pfarrhäuser) haben sich als fruchtlos erwiesen. 8000 Unterschriften allein in Sachsen gegen die sog. „Ausnahmeregelungen" sind ignoriert worden. Die „Regelungen" sind eingetreten. Nun ist der nächste, noch gravierendere Dammbruch durch den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eingeleitet worden.

6. Somit distanzieren wir uns konsequent und kompromisslos von der eingeleiteten kirchlichen Linie. Wir stellen den grundsätzlichen Verlust der geistlichen Glaubwürdigkeit derjenigen fest, die sich dieser Linie öffnen bzw. anschließen bzw. sie (öffentlich) propagieren.

Der Kirchenvorstand der                                                                                 Der Kirchenvorstand der
Ev.-Luth. Kirchgemeinde                                                                                 Ev.-Luth. Kirchgemeinde
Hartenstein                                                                                                       Thierfeld